In diesem Buch werden ca. 30 Stories von Ertan Ongun erzählt. Ertan lebt in Kiel und erlebt in seiner Jugend und als junger Erwachsener, was es heißt drogensüchtig, kriminell und psychisch kaputt zu sein. Die Geschichten sind authentisch aber natürlich durch die subjektive Sicht von Ertan beeinflusst.
Die Erzählweise ist recht neutral, er stellt sich nicht selbst als Held dar, macht aber auch nicht den Eindruck, als würde er etwas bereuen, einige Stories scheinen ihn im Nachhinein noch sehr zu amüsieren. Ertan wird durch dieses Buch nicht gerade zum Sympathieträger bietet aber eine interessante Perspektive, besonders für jene, die in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen sind, und sich nicht mit Vorurteilen und Ausländerfeindlichkeit herumschlagen mussten.
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